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Rechtliches

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Stand: Juli 2026

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne von § 14 BGB, juristischen Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtlichen Sondervermögen. Verträge mit Verbrauchern werden nicht geschlossen.

§ 2 Vertragspartner

Vertragspartner ist Schmidt Business Services, Inhaber André-Mario Schmidt, Pappelallee 32a, 10437 Berlin.

§ 3 Vertragsschluss

Der Vertrag kommt durch ein Angebot des Auftragnehmers und dessen Annahme durch den Auftraggeber zustande, insbesondere durch schriftliche Bestätigung, Unterzeichnung eines Angebots oder Auftragsbestätigung per E-Mail.

§ 4 Leistungsumfang

Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. Dienstleistungsvertrag. Dazu können insbesondere zählen: laufende Buchhaltung, Rechnungsstellung, Forderungsmanagement und Zahlungsorganisation, Vorbereitung von Unterlagen für den Steuerberater sowie kaufmännisches Tagesgeschäft.

§ 5 Leistungsabgrenzung

Schmidt Business Services erbringt ausschließlich die im jeweiligen Angebot oder Vertrag vereinbarten kaufmännischen Dienstleistungen im gesetzlich zulässigen Umfang. Steuer- und Rechtsberatung, Steuererklärungen, Jahresabschlüsse, Umsatzsteuer-Voranmeldungen, Inkassodienstleistungen, die rechtliche Durchsetzung von Forderungen sowie eine eigenständige steuerliche Beurteilung sind nicht geschuldet.

§ 6 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber ist verpflichtet,

  • alle für die Leistungserbringung erforderlichen Unterlagen vollständig und richtig bereitzustellen,
  • diese so rechtzeitig einzureichen, dass der Auftragnehmer die vereinbarten Leistungen fristgerecht erbringen kann,
  • fehlende oder unklare Belege als solche zu kennzeichnen,
  • Rückfragen des Auftragnehmers rechtzeitig zu beantworten,
  • erforderliche eigene Benutzerzugänge und Freigaben für eingesetzte Systeme bereitzustellen,
  • Arbeitsergebnisse des Auftragnehmers zu kontrollieren, und
  • steuerliche Entscheidungen selbst oder mit seinem Steuerberater zu treffen.

Verzögerungen oder Fehler, die auf einer verspäteten, unvollständigen oder fehlerhaften Mitwirkung des Auftraggebers beruhen, sind dem Auftragnehmer nicht zuzurechnen.

§ 7 Vergütung

Die Vergütung richtet sich nach dem jeweils vereinbarten Angebot bzw. der gültigen Preisliste.

§ 8 Monatspakete

Wiederkehrende Monatspakete werden monatlich abgerechnet. Ob die Abrechnung im Voraus oder nachträglich erfolgt, ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot oder Vertrag.

§ 9 Zusatzleistungen und Mehraufwand

Leistungen, die nicht vom vereinbarten Paket oder Leistungsumfang umfasst sind, werden nur nach vorheriger Abstimmung zusätzlich berechnet. Die Vergütung richtet sich nach dem individuellen Angebot, der vereinbarten Preisliste oder dem vereinbarten Stunden- bzw. Einheitspreis. Dies gilt insbesondere für Mehrbelege, zusätzliche Konten oder Kassen, ungeordnete Unterlagen, nachträgliche Aufarbeitung, Sonderauswertungen, zusätzliche Besprechungen, Systemwechsel und Stammdatenbereinigung.

§ 10 Zahlungsbedingungen

Rechnungen sind innerhalb von 14 Kalendertagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig, sofern im individuellen Angebot oder Vertrag nichts Abweichendes vereinbart wurde. Für Einrichtungsprojekte können individuell im Angebot oder Vertrag Vorschüsse oder Abschlagszahlungen vereinbart werden.

§ 11 Umsatzsteuer

Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer in Höhe von derzeit 19 %.

§ 12 Verzug

Kommt der Auftraggeber mit der Zahlung in Verzug, gelten die gesetzlichen Regelungen zum Zahlungsverzug (§§ 286 ff. BGB).

§ 13 Zurückbehaltungsrecht

Befindet sich der Auftraggeber mit einer fälligen Zahlung in Verzug, kann Schmidt Business Services nach erfolgloser Mahnung und vorheriger angemessener Ankündigung weitere Leistungen bis zur Begleichung der offenen Forderung zurückhalten. Gesetzliche Rechte bleiben unberührt. Wurde der Auftraggeber rechtzeitig über eine bevorstehende Leistungseinstellung informiert, übernimmt der Auftragnehmer keine Verantwortung für hieraus entstehende Fristversäumnisse, deren Ursache im Zahlungsverzug des Auftraggebers liegt.

§ 14 Vertragslaufzeit und Kündigung

Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot, der Auftragsbestätigung oder dem individuellen Dienstleistungsvertrag.

§ 15 Vertraulichkeit

Der Auftragnehmer verpflichtet sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen geschäftlichen und persönlichen Informationen des Auftraggebers vertraulich zu behandeln und ausschließlich im Rahmen der Leistungserbringung zu verwenden.

§ 16 Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen der Zusammenarbeit erfolgt gemäß den Angaben in der Datenschutzerklärung des Auftragnehmers sowie, soweit erforderlich, auf Grundlage eines gesonderten Auftragsverarbeitungsvertrags gemäß Art. 28 DSGVO.

§ 17 Zugänge und Software

Soweit für die Leistungserbringung Zugänge zu Software, Online-Konten oder sonstigen digitalen Systemen des Auftraggebers erforderlich sind, stellt der Auftraggeber diese in geeigneter und sicherer Form zur Verfügung und richtet dafür eigene Benutzerzugänge mit den erforderlichen, aber nicht weitergehenden Zugriffsrechten für den Auftragnehmer ein.

§ 18 Haftung

Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes sowie für ausdrücklich übernommene Garantien. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Eine weitergehende Haftungsbeschränkung ist hiermit nicht bezweckt.

§ 19 Höhere Gewalt

Ereignisse höherer Gewalt berechtigen die betroffene Vertragspartei, die Erfüllung ihrer Pflichten für die Dauer der Behinderung und im Umfang ihrer Wirkung auszusetzen.

§ 20 Urheber- und Nutzungsrechte

Von dem Auftragnehmer im Rahmen der Leistungserbringung erstellte Arbeitsergebnisse (z. B. Auswertungen, Übersichten) dürfen vom Auftraggeber im Rahmen des Vertragszwecks genutzt werden. Etwaige Rechte Dritter bleiben unberührt.

§ 21 Gerichtsstand

Ausschließlicher Gerichtsstand ist Berlin, sofern der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.

§ 22 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.

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